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ThermoPlus nutzt die Sonne

- Nahmen die Anlage in Betrieb: Dr. Edmund Baer, Peter Felwor, Oberbürgermeister Adolf Sauerland und Heinrich Jansen, SRD,(v. l.)
Die ThermoPlus WärmeDirektService GmbH hat jetzt ihre erste Photovoltaikanlage in Betrieb genommen. Diese steht auf dem Schulgebäude des Albert-Einstein-Gymnasiums in Rumeln-Kaldenhausen und soll pro Jahr 85.000 Kilowattstunden Strom erzeugen – dies entspricht etwa dem Jahresverbrauchvon 24 Haushalten.
Die ThermoPlus WärmeDirektService GmbH ist das DVV-Tochterunternehmen für Contracting, also Planung, Finanzierung, Bau, Betrieb, Wartung, Instandhaltung von Energieanlagen und dazu gehörige Verbrauchsabrechnung. Sie ist zugleich Eigentümer und Betreiber der Anlage, die die Immobilien-Management Duisburg (IMD) beauftragt hat. Die IMD betreut die städtischen Immobilien und hatte bereits Ende 2005 mit der ThermoPlus eine Rahmenvereinbarung getroffen. Diese besagt, dass die ThermoPlus die Liegenschaften der Stadt Duisburg mit Wärme aus neuinstallierten Wärmeerzeugungsanlagen beliefern soll.
Peter Felwor, Leiter Kraftwerke, ist gemeinsam mit Ramon Proske, Leiter Marketing, Geschäftsführer der ThermoPlus. Er erkärt, warum die ThermoPlus auch in Sachen Photovoltaik den Zuschlag erhalten hat: „Die IMD kennt uns aus jahrelanger, vertrauensvoller Zusammenarbeit. Und sie weiß natürlich, dass wir über die Konzernstruktur DVV eng mit den Stadtwerken verbunden sind. Unsere energietechnische Kompetenz ist unbestritten. Sie umfasst sowohl die konventionelle Technik, als auch die Bereiche der regenerativen Energien. Daher traute sie uns als Experten in Sachen Energielieferung die Errichtung und den Betrieb der Photovoltaikanlage zu.“
Auf einer Dachfläche von 2.200 Quadratmeter wurden auf dem Albert-Einstein- Gymnasium nun 432 Module mit einer Fläche von 710 Quadratmeter zur Stromerzeugung errichtet. Bei einer installierten Leistung von101,5 kWp beträgt die jährliche Stromausbeute rund 85.000 Kilowattstunden. Diese wird in das Stromnetz der Stadtwerke Duisburg AG eingespeist und reicht aus, um 24 Haushalte bei einem durchschnittlichen Verbrauch von 3.500 kWh ein Jahr lang mit Strom zu beliefern. Die Kosten für die Anlagen, die von der Firma Dachbau Peters aus Duisburg und der Elektrofirma Hiltawsky-Sonnenstrom aus Bochum gebaut wurde, betragen rund 400.000 Euro. Dies entspricht in etwa einem Preis von 3.750 Euro/kWp.


